
2 Tage in der Wildniss
Überlebenstraining
Ein 2-tägiges Überlebenstraining in der Wildnis ist wie ein Crashkurs in Selbstständigkeit, Naturverständnis und mentaler Stärke. Du lernst, mit einfachsten Mitteln klarzukommen – ohne Technik, ohne Komfort, ganz auf dich gestellt (oder mit einem Team). Hier ist eine Übersicht, was du an so einem Wochenende typischerweise lernst:
🔥 Was du bei einem 2-Tage-Survival-Training lernst
1. Lagerplatzwahl & Notunterkunft bauen
Wie erkenne ich einen sicheren Schlafplatz?
Schutz vor Wind, Regen, Kälte
Bau einfacher Unterkünfte aus Naturmaterialien (Laubhütte, Tarp, Notbiwak)
Improvisation mit Plane, Seil und Natur
2. Feuer machen – auch bei Nässe
Unterschiedliche Feuerarten (z. B. Signalfeuer, Kochfeuer)
Zunder finden: Birkenrinde, Harz, Gräser
Feuerstahl, Feuerbohrer oder Bogenbohrer nutzen
Sicherheit & Feuerstellenbau
3. Wasser finden & aufbereiten
Wo finde ich sauberes Wasser? (Tauwasser, Quellnähe, Pflanzenzeichen)
Filtern mit Naturmaterial (Sand, Kohle, Stoff)
Abkochen, chemisch reinigen, UV-Desinfektion
4. Nahrung aus der Natur (Basics)
Erkennbare Wildpflanzen, essbare Kräuter, Beeren
Gefahren durch giftige Pflanzen
Grundlagen des Insekten- oder Wildtierfangs (eher theoretisch in 2 Tagen)
Zubereitung einfacher Mahlzeiten über dem Feuer
5. Orientierung ohne Technik
Karte & Kompass (wenn vorhanden)
Orientierung mit Sonne, Sternen, Naturzeichen (Baumrinde, Moos, Windrichtung)
Notfallsignale & Richtungsbestimmung
Wie bleibe ich ruhig, wenn ich mich verlaufen habe?
6. Survival-Mindset & Stressmanagement
Was tun in einer echten Notsituation?
Mental stark bleiben: Ruhe, Prioritäten setzen, Ressourcen schonen
Teamarbeit & Aufgabenverteilung
Überlebensregel: „Rule of 3“
– 3 Minuten ohne Luft
– 3 Stunden ohne Schutz
– 3 Tage ohne Wasser
– 3 Wochen ohne Nahrung
🐾 . Tarnung, Spurenlesen & leise bewegen (optional)
Spuren erkennen und deuten (Mensch, Tier)
Sich lautlos im Gelände bewegen
Basiskenntnisse „Bushcraft“
Details
Packliste Überlebenstraining in der Natur (ohne Strom)
🔹 Basics
✅ Robuster Rucksack (ca. 30–50 Liter)
✅ Trinkflasche / Feldflasche (mind. 1 Liter)
✅ Taschenmesser oder Multitool
✅ Stirnlampe oder Taschenlampe mit Ersatzbatterien (optional bei totalem Stromverzicht: Kerze oder Öllicht)
✅ Feuerstahl / Feuerstein (kein Feuerzeug oder Streichhölzer!)
✅ Emaille-Tasse, Outdoor-Schüssel & Besteck
✅ Biwaksack oder leichtes Tarp (falls kein Zelt erlaubt ist)
✅ Schlafsack (3-Jahreszeiten oder angepasst an Witterung)
✅ Isomatte
👕 Kleidung (nach dem Zwiebelprinzip)
✅ Wetterfeste Jacke (Regen- und Windschutz)
✅ Warme Fleece- oder Wollschicht
✅ Funktionsunterwäsche
✅ 2x T-Shirts (Merino oder Synthetik – kein Baumwollzeug)
✅ 2x Unterwäsche + Socken (Wolle oder Outdoor)
✅ Mütze + Buff / Halstuch
✅ Handschuhe (je nach Jahreszeit)
✅ Trekkinghose + evtl. Leggings darunter
✅ Feste, eingelaufene Wanderschuhe
✅ Lager-Schuhe / Sandalen (z. B. für abends)
🧭 Outdoor/Survival-Ausrüstung
✅ Kompass + Karte (vom Gebiet)
✅ Seil / Paracord (ca. 5–10 m)
✅ Biologisch abbaubare Seife / kleines Waschset
✅ Notizblock + Stift (für Beobachtungen & Reflexion)
✅ Kleine Mülltüte (Leave no trace!)
✅ Erste Hilfe Paket
✅ Notration (z. B. Nüsse, Trockenfrüchte, Energieriegel)